Auch Fluchtwege sind zu

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ZAHLEN ZUM TAG. Im April gab es laut Innenministerium nur noch 338 Asylanträge. Im Jänner waren es fast fünf Mal mehr gewesen.

Viel mehr noch als in Folge der angeblichen Schließung von Balkan- und Mittelmeerrouten ist es nun im Rahmen der Pandemie zu einem Einbruch in der Asylstatistik gekommen. Im April gab es laut Innenministerium gerade einmal 338 Anträge. Im März waren es mit 811 mehr als doppelt so viele und im Jänner mit 1504 fast fünf Mal mehr gewesen. Im April des vergangenen Jahres waren 987 Anträge verzeichnet worden.

Grenzen sind in den vergangenen Wochen eher für Güter als für Menschen überwindbar geworden. Ob es sich nun um Pendler, Reisende oder eben Flüchtlinge und Migranten handelt.

Die meisten Asylanträge sind im April von syrischen Staatsbürgern gestellt worden. Mit 105 ist ein Drittel auf sie entfallen. Von afghanischen Bürgern kamen 62, von irakischen 25.

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