Wer mehr und wer weniger arbeiten möchte

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ZAHLEN ZUM TAG. Am ehesten würden Teilzeitbeschäftigte und Hilfskräfte gerne auf mehr Stunden kommen.

Vorweg: Die Mehrheit der Erwerbstätigen ist mit der wöchentlichen Normalarbeitszeit, die durchschnittlich 36,7 Stunden beträgt, zufrieden. Einige würden jedoch lieber mehr, andere weniger arbeiten. Wobei die Unterschiede beträchtlich sind, wie eine Dokumentation der Statistik Austria zeigt.

Jeder fünfte Erwerbstätige würde gerne weniger arbeiten, jeder zwölfte mehr. Bei Vollzeitbeschäftigten sind die Verhältnisse noch klarer: Mit 24,7 Prozent möchte bei ihnen gar jeder vierte auf weniger Stunden kommen und mit 3,1 Prozent nur ein verschwindend kleiner Teil auf mehr.

Anders schaut es jedoch bei Teilzeitbeschäftigten aus. Bei ihnen würden gerne 22,7 Stunden mehr arbeiten und nur 5,9 Prozent weniger. Und weil Frauen nun einmal eher Teilzeit tätig sind, trifft das ganz besonders sie. Was wiederum zeigt, dass viele daran gehindert werden, mehr zu arbeiten; durch fehlende Betreuungseinrichtungen für Kinder und andere Angehörige oder was auch immer.

Wenig überraschend ist, dass zahlreiche Führungskräfte lieber weniger arbeiten würden (36,6 Prozent). Mehr streben nur 2,8 Prozent an. Bemerkenswerter ist dagegen, dass bei Hilfskräften der Anteil derer, die mehr Stunden anstreben, mit 16 Prozent größer ist als der, die weniger wollen (7,7 Prozent). Mögliche Erklärung: Vergleichsweise niedrige Einkommen würden sich dadurch aufbessern lassen.

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