Anti-EU-Stimmen: Bisher FPÖ-Monopol

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ZAHLEN ZUM TAG. Bei der Europawahl 2014 kam die Partei bei den Wählern, die die EU-Mitgliedschaft schlecht finden, auf 60 Prozent.

Klar, dass die FPÖ einen unmissverständlich anti-europäischen Wahlkampf führt. Damit ist sie schon in der Vergangenheit sehr erfolgreich gewesen. Siehe Europawahl 2014. Bei den Wählern, die finden, dass die EU-Mitgliedschaft eine schlechte Sache sei, erreichte sie damals eine überwältigende Mehrheit von 60 Prozent. Das ergab die Befragung der Sozialforschungsinstituts SORA. Zum Vergleich: Zehn Prozent gingen an die ÖVP, 13 Prozent an die SPÖ, fünf Prozent an die Grünen und drei Prozent an die Neos.

Umgekehrt erreichte die ÖVP vor fünf Jahren bei den Wählern, die die EU-Mitgliedschaft als gute Sache betrachten, mit 37 Prozent am meisten. Die SPÖ holte 25, die Grünen 20 Prozent. Auf die Neos entfielen zehn Prozent und auf die Freiheitlichen gerade einmal vier Prozent.

 

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