Trendwende auf dem Arbeitsmarkt

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ZAHLEN ZUM TAG. Laut einer AMS-Prognose wird die Zahl der Arbeitslosen heuer kaum noch steigen und in mehreren Bundesländern sogar sinken.

Ausgehend von üblen Verhältnissen zeichnet sich eine Entspannung ab; sei es in Bezug auf die Teuerung oder die wirtschaftliche Entwicklung; oder auf den Arbeitsmarkt. Hier kommt es heuer laut einer AMS-Prognose zu einer Trendwende.

Ist die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Jahr noch um 6,8 Prozent gestiegen, sollte sie das im laufenden Jahr nur noch um 0,6 Prozent tun. Also fast gar nicht mehr. Wobei die Entwicklungen nach Bundesländern sehr unterschiedlich sind: In Oberösterreich, der Steiermark, Salzburg und Tirol dürfte der Zuwachs überdurchschnittlich hoch bleiben.

Genauer: In Oberösterreich und der Steiermark dürfte es heuer noch ein Plus von 3,3 Prozent geben, in Salzburg ein solches von 2,3 und in Tirol von 1,2 Prozent. Umgekehrt wird für Vorarlberg ein Rückgang um 0,9 Prozent prognostiziert, für Niederösterreich ein solcher von 1,9, für das Burgenland von 2,4 und für Kärnten von 3,4 Prozent. Wobei besonders hier auch die demographische Entwicklung ins Spiel kommt: Die Zahl der Menschen im Erwerbsfähigenalter sinkt hier zunehmend stark.

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