Singlehaushalte altern

BERICHT. Allein leben zunehmend ältere Menschen, wie die Haushaltsprognose der Statistik Austria zeigt. Das ist eine der größeren Herausforderungen für das Sozialsystem.

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BERICHT. Allein leben zunehmend ältere Menschen, wie die Haushaltsprognose der Statistik Austria zeigt. Das ist eine der größeren Herausforderungen für das Sozialsystem.

Mag sein, dass „Single“ im allgemeinen Sprachgebrach eher mit „jung“ in Verbindung gebracht wird. Dass es immer mehr Singlehaushalte gibt, ist jedoch vor allem auf die Alterung zurückzuführen. Das zeigt die Haushaltsprognose der Statistik Austria.

2018 waren knapp 400.000 der allein lebenden Personen in Österreich 15 bis 39 Jahre alt. Rund 560.000 waren 40 bis 64 Jahre alt. Diese Zahlen werden in den kommenden Jahrzehnten mehr oder weniger unverändert bleiben.

Stark steigen wird dagegen die Zahl der Singlehaushalte, die von ab 65-Jährigen gebildet werden. Und zwar von rund 520.000 bzw. einer halben Million in Richtung einer Million; 2080 könnte es sich laut Prognose um 880.000 handeln. Zwei Drittel davon sind weiblich – was auf die höhere Lebenserwartung der Frauen zurückzuführen ist.

Mit dieser Entwicklung gehen naturgemäß auch Herausforderungen für das Sozialsystem einher: Wer im Alter allein lebt und Hilfe braucht, ist eher darauf angewiesen, dass diese von Nicht-Angehörigen bzw. staatlichen Einrichtungen oder Organisationen wie der Caritas kommt.

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