Junge Arbeitslose wären sehr mobil

BERICHT. Gut die Hälfte der 15- bis 34-jährigen Arbeitslosen würden länger pendeln als „zumutbar“.

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BERICHT. Gut die Hälfte der 15- bis 34-jährigen Arbeitslosen würden länger pendeln als „zumutbar“.

Im Rahmen der Arbeitskräfteerhebung 2016 hat Statistik Austria erkundet, wie es um die Mobilitätsbereitschaft der Jungen bestellt ist. Ergebnis: Sie ist sehr groß. Und zwar zum Teil sogar größer, als es vom Gesetzgeber zugemutet wird.

Die Fragestellung an die 15- bis 34-Jährigen lautete, ob sie bereit wären, für einen Job mehr als eine Stunde pro Strecke zu pendeln. Bei den erwerbstätigen Männern waren es 41 Prozent, bei den Frauen 33 Prozent. Größer noch waren die Anteile bei den Arbeitslosen dieser Altersgruppe – mit 54 Prozent bei den Männern und 47 Prozent bei den Frauen.

Sprich: Gut die Hälfte würde für einen Job eine tägliche Wegzeit von mehr als zwei Stunden (hin und retour) in Kauf nehmen. Was insofern bemerkenswert ist, als laut den AMS-Zumutbarkeitsbestimmungen bei einem Stellengangebot „nur“ zwei Stunden als zumutbar gelten.

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