Für Kickl nicht egal

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ZAHLEN ZUM TAG. Auch Menschen, die sich politisch rechts verorten, haben ein Problem mit Trump.

Einerseits wirkt alles wie ein großer Rechtsruck: In Europa werden Parteien wie AfD und FPÖ stärker, die gerne auch die Nähe zu Donald Trumps MAGA-Bewegung in den USA suchen, die ihrerseits wiederum größtes Interesse daran hat, sie zu stärken.

Andererseits ist diese Nähe nicht ungefährlich für Herbert Kickl und seinesgleichen: Bei der Eurobarometer-Standarderhebung sind Ende des vergangenen Jahres 1003 Österreicherinnen und Österreicher gefragt worden, in welche Richtung sich die USA ihrer Ansicht nach bewegen. Das Ergebnis war klar: 72 Prozent antworteten, in die falsche, gerade einmal 14 Prozent in die richtige.

Relevant für Kickl und Co. sind jedoch ihre Zielgruppen. Und genau hier zeigt sich Bemerkenswertes: Auch bei Menschen, die in ländlichen Regionen leben oder sich selbst der Arbeiterklasse oder der Mittelschicht zuordnen, sieht eine klare Mehrheit eine problematische Entwicklung. Ja sogar bei denen, die sich selbst politisch rechts sehen, handelt es sich mit 66 Prozent um eine Zweidrittelmehrheit.

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