Mehr Tests, noch mehr positive Ergebnisse

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ZAHLEN ZUM TAG. Der Anstieg der Rate ist ein Hinweis darauf, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt.

Laut Franz Allerberger von der staatlichen Gesundheitsagentur AGES bringt die Zahl der bestätigten Infektionen wohl nur die „Spitze des Eisberges“ zum Ausdruck: In Wirklichkeit könnte es bisher nicht 36.000 Fälle, sondern bis zu 300.000 gegeben haben. Insofern könnte die Zunahme der bestätigten Infektionen einfach auch darauf zurückzuführen sein, dass mehr getestet wird. Allein: Seit Mitte August steigt auch der Anteil der positiven Testergebnisse.

Österreichweit waren bis Mitte Juli nur rund ein bis zwei Prozent der Testergebnisse positiv. In Wien, wo relativ viel getestet wird, waren es immer etwas mehr – in der ersten Augusthälfte etwa schon an die vier Prozent. Zuletzt kletterte der Anteil in der Bundeshauptstadt auf rund sechs Prozent – während er vom Boden- bis zum Neusiedlersee insgesamt rund fünf Prozent betrug. Siehe Grafik.

Freilich: Für die Entwicklung sind viele Faktoren maßgebend. Unter anderem auch Teststrategien. Im August wurden besonders in Wien etwa „Teststraßen“ für Reiserückkehrer forciert.

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