Keine Entspannung auf Intensivstationen

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ZAHLEN ZUM TAG. Bereits ein Viertel sämtlicher Kapazitäten sind mit Corona-Patienten ausgelastet.

Bei der Pandemie gibt es zeitversetzte Entwicklungen, die hoffen lassen: Seit ihrem Höhepunkt am vergangenen Freitag sinkt die Zahl bestätigter Neuinfektionen zumindest bundesweit; da und dort, konkret in Kärnten und Salzburg, gab es zuletzt jedoch starke Zuwächse.

Zwei, drei Wochen nach Infektionen macht sich das Geschehen in den Spitälern bemerkbar. Noch kann dort denn auch keine Rede sein von einer Entspannung. Das zeigt die Entwicklung der Bettenauslastung. Zumal sie in den offiziellen Statistiken der AGES davon ausgeht, wie viel für Corona-Patienten verfügbar gemacht worden ist; und zumal sich das immer wieder ändert, bemisst dieSubstanz.at die Auslastung an sämtlichen Intensivbetten, die es laut Gesundheitsministerium  2019 gegeben hat (aktuellere Zahlen liegen nicht vor). Das gibt eine gewisse Orientierung – wobei klar ist, dass sehr viele Intensivbetten auch für andere Erkrankungsfälle notwendig bleiben.

Stand 17. November waren österreichweit 26 Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt. Gegenüber der Vorwoche ist die Auslastung damit um ein Drittel gestiegen. Am höchsten ist der Wert in Vorarlberg – 39 Patienten ergeben dort eine Auslastung von 51 Prozent. Bei 33 bzw. 34 Prozent halten Tirol und Oberösterreich. Von neun auf 22 Prozent mehr als verdoppelt hat sich der Wert Kärnten.

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