Grippe ist da

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ZAHLEN ZUM TAG. In Wien gibt es bereits vier Mal mehr Fälle als im Durchschnitt der vergangenen Jahre.

In Australien, wo der Winter und damit auch die Grippesaison vorbei ist, kam es diesmal früher zu viel mehr Infektionsfällen als in der Vergangenheit. Das ist nun auch in Europa so. Zahlen für Wien verdeutlichen dies.

Der Gesundheitsdienst der Stadt schätzt, dass es in der 49. Kalenderwoche (5. bis 11. Dezember) 25.200 Grippe-Fälle oder grippale Infekte gegeben hat in Wien. Das sind extrem viele für diese Jahreszeit: In den Jahren seit 2010 hat es sich immer um weniger als 10.000 gehandelt. Im Durchschnitt waren es seither in dieser Kalenderwoche ziemlich genau vier Mal weniger.

Besonders niedrig war die Gesamtzahl im bisherigen Verlauf der Corona-Pandemie: 2020 belief sie sich in der 49. Kalenderwoche auf 2800, im vergangenen Jahr auf 4860. Dazu beigetragen haben Lockdowns und andere Maßnahmen, die etwa auch die Ausbreitung der Influenza stark bremsten.

Bei den Angaben handelt es sich um hochgerechnete Werte. Sie basieren auf Meldungen sogenannter Sentinella-Ärzte. Das sind niedergelassene Ärzte, die einmal pro Woche berichten, wie viele grippalen Infekte und Grippe-Neuerkrankungen sie jeweils festgestellt haben.

Parallel zu einer Corona- kann eine Grippewelle zu umfassenden Systembelastungen führen. Nicht nur im Gesundheitswesen, sondern – aufgrund von Krankenständen – auch darüber hinaus.

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