Weniger Mordopfer

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ZAHLEN ZUM TAG. Laut Todesursachenstatistik ist die Zahl 2019 gesunken und im langjährigen Vergleich relativ niedrig geblieben.

2019 gab es in Österreich 46 Mordopfer. Das ist der Todesursachenstatistik zu entnehmen, die die Statistik Austria führt. Die Zahl war damit etwas niedriger als 2018 (51) und viel niedriger als im langjährigen Vergleich.

In den 1970er und 1980er Jahren gab es immer wieder mehr als 100 Mordopfer. 1984 waren es mit 134 die meisten seit 1970. Pro 100.000 Einwohner entsprach das 1,77. In den 1990er Jahren setzte ein Rückgang ein, der bis Ende der 2000er Jahre währte.

2019 gab es die erwähnten 46 Opfer. Weniger waren es in den vergangen 50 Jahren nur vier Mal – bezeichnenderweise aber eben durchwegs in der jüngeren Vergangenheit: 2012 (36), 2013 (37), 2014 (38) und 2016 (43). Die 46 Opfer des vergangenen Jahres entsprachen 0,52 pro 100.000 Einwohner.

Was sich im langjährigen Vergleich verändert hat, ist die Verteilung nach Geschlecht er Opfer: Seit 1970 handelte es sich mit 2078 um etwas mehr Männer als Frauen (2007). Zuletzt wurden laut Todesursachenstatistik jedoch meist mehr Frauen als Männer ermordet, 2019 etwa 26 Frauen und 20 Männer.

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1 Comment
  1. Frant Waldhör 1 Monat ago

    Nebenbedingungen wären beachtlich…
    Seit den 90er Jahren erfolgen Obduktionen nur bei offensichtlichem Verdacht – und der muss einmal erhoben werden – ich habe kürzlich eine Studie gelesen, wonach gerade bei Älteren „nicht genauer hingeschaut“ wird.

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