Trend: Mehr Frauen als Männer erwerbstätig

ZAHLEN ZUM TAG. Insgesamt bleibt die Erwerbstätigenquote gleich, nach Geschlechtern aufgeschlüsselt sind die Entwicklungen jedoch seit Jahren gegenläufig. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Insgesamt bleibt die Erwerbstätigenquote gleich, nach Geschlechtern aufgeschlüsselt sind die Entwicklungen jedoch seit Jahren gegenläufig.

Summa summarum sind gut sechs von zehn Österreicherinnen und Österreichern erwerbstätig: Die Quote beträgt laut Statistik Austria 57 Prozent. Und zwar schon lange. Bemerkenswert ist jedoch die Aufschlüsselung nach Geschlechtern: Der Anteil der erwerbstätigen Männer ist seit 1994 von 68,3 auf 62,6 Prozent im Jahr 2014 zurückgegangen, jener der Frauen jedoch von 46,7 auf 52,3 Prozent gestiegen. Hält der Trend an, dann sind um 2030 herum bereits mehr Frauen als Männer erwerbstätig.

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Erwerbstätigenquote. Unter anderem die Alterung und die wirtschaftliche Lage. Ganz offensichtlich aber auch neue Rollenbilder: Selbst in der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen, bei der die Pension kein und die Arbeitslosigkeit das geringste Thema ist, sind immer weniger Männer und immer mehr Frauen berufstätig.

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