Mehr Spitalspatienten erwartet

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ZAHLEN ZUM TAG. Prognosekonsortium des Gesundheitsministerium geht mit einer Verdoppelung in zwei Wochen aus.

Mitten in den Sommer kracht die „Delta“-Welle, die durch eine Durchimpfungsrate von rund 50 Prozent (gemessen an der Bevölkerung ab Zwölf) zu einem großen, aber noch nicht zum größtmöglichen Teil relativiert wird. Das Prognosekonsortium des Gesundheitsministeriums geht davon aus, dass nach den bestätigten Infektionen ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau auch die Fallzahlen in den Spitälern wieder steigen werden.

Laut Belagsprognose für die Normalpflege könnten Ende Juli etwa 150 Corona-Patientinnen und -Patienten stationär behandelt werden müssen. Im Laufe von zwei Wochen würde sich ihre Zahl damit verdopplen. Gut die Hälfte der Patientinnen und Patienten dürfte auf Wien entfallen, wo auch die meisten Neuinfektionen festgestellt werden.

Zeitversetzt und jedenfalls vorerst moderat wird nach Einschätzung des Prognosekonsortiums die Entwicklung auf den Intensivstationen ausfallen. Hier geht es von einem Anstieg erst ab kommender Woche aus; bis in zwei Wochen könnte die Zahl der Patientinnen und Patienten um knapp ein Viertel auf 47 zugenommen haben. Hier könnten dann fast zwei Drittel der Fälle auf Wien entfallen.

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