Impfungen: EU hat nachgeholfen

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ZAHLEN ZUM TAG. Ohne Extralieferung für den Bezirk Schwaz wäre das Kanzlerziel für März kaum erreichbar.

1,3 Millionen Corona-Impfungen hat es bis einschließlich 22. März in Österreich gegeben, wie dem „Dashboard“ das Gesundheitsministeriums zu entnehmen ist. Im laufenden Monat hat sich die Gesamtzahl um 641.621 erhöht. Das entspricht knapp 30.000 täglich. Damit könnte das „März-Ziel“, das Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ausgegeben hat, bis zum Ende dieses Monats erreicht werden. Allerdings nur, wenn es noch einmal zu einem ordentlichen Schub kommt.

30.000 Impfungen oder mehr pro Tag sind bisher nicht die Regel gewesen. Im Gegenteil, im März ist das nur acht Mal der Fall gewesen. Am meisten gab es zur Monatsmitte mit bis zu 56.984. Das ist kein Zufall: In dieser Zeit gab es eine Sonderaktion im Tiroler Bezirk Schwaz: Mit Hilfe der EU, die 100.000 Impfdosen extra dafür bereitgestellt hatte, begann die Immunisierung der dortigen Bevölkerung. Rund 46.000 nahmen Medienberichten zufolge die Gelegenheit für eine Erstimpfung wahr.

Im siebentägigen Mittel gab es im März bis zu 36.815 Impfungen. Anfangs waren es nur 22.895, zuletzt näherte sich dieser Wert aber wieder 30.000 an (mit 30.822). Kein Wunder: Am 21. und am 22. hat sich die Gesamtzahl nur um 14.880 und 14.096 erhöht.

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