Frauen studieren, Männer lehren

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ZAHLEN zum Internationalen Tag der Mädchen und Frauen in der Wissenschaft: Drei Viertel der Lehrstühle werden von Männern besetzt.

Am 11. Februar ist „Internationaler Tag der Mädchen und Frauen in der Wissenschaft“. Sätze dazu wiederholen sich. In den vergangenen Jahren sei schon einiges gelungen, Frauen seien aber noch immer deutlich unterrepräsentiert, meint etwa Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP).

Die Verhältnisse sind vor allem auch in dieser Hinsicht bemerkenswert: Seit geraumer Zeit maturieren mehr Frauen als Männer. An den öffentlichen Universitäten bilden sie als Studierende eine deutliche Mehrheit: Von insgesamt 264.945 Studierenden waren im vergangenen Wintersemester laut Statistik Austria 54 Prozent weiblich und nur 46 Prozent männlich.

Das heißt aber noch nichts für den weiteren Karriereverlauf. An den öffentlichen Universitäten gab es in diesem Semester 699 Professorinnen und 1991 Professoren. Anders ausgedrückt: Drei Viertel der Lehrstühle wurde von Männern, ein Viertel von Frauen besetzt.

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