Frauen arbeiten atypisch

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ZAHLEN ZUM TAG. Nach wie vor ist die Mehrheit der Erwerbstätigen nicht Vollzeit beschäftigt.

Bei den Beschäftigungsverhältnissen gibt es noch immer erhebliche Unterschiede nach dem Geschlecht. Männer arbeiten überwiegend Vollzeit, bei Frauen tut das nur eine Minderheit der erwerbstätigen – und zwar nicht nur freiwillig. Das zeigen die Zahlen, die die Statistik Austria für das Jahr 2018 veröffentlicht hat.

Berücksichtigt sind alle unselbstständig Erwerbstätigen. Bei den Männern stehen hier ganze 83,2 Prozent in einer Anstellung auf Vollzeitbasis. Bleiben 16,8 Prozent „atypische“ Beschäftigungsverhältnisse. Darunter fallen Teilzeit und Leiharbeit sowie freie Dienstverträge und Befristungen.

Bei den Frauen schaut es ganz anders aus: Mit 46,8 ist bei ihnen nur eine Minderheit Vollzeit tätig. Bleibt eine Mehrheit von 53,2 Prozent „atypisch“ – wobei 37,8 Prozent auf Teilzeit ab zwölf Wochenstunden entfallen und 15,4 Prozent auf sonstige Beschäftigungsverhältnisse, wie eben Teilzeit unter zwölf Stunden, Leiharbeit sowie freie Dienstverträge und Befristungen.

Hauptgrund für Teilzeitbeschäftigung bei Frauen: Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen; das wird von 37 Prozent als Grund angegeben. Bei den Männern ist der Hauptgrund, dass keine Vollzeitbeschäftigung gewünscht ist (gut ein Viertel).

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