COVID-19: Zweite Wellen

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ZAHLEN ZUM TAG. Während sich die Zahl der Neuinfektionen stabilisiert, steigt die der Todesfälle noch stark an.

Die gute Nachricht: Seit Ende vergangener Woche steigt die Zahl der Neuinfektionen nicht mehr; sie hat sich vielmehr stabilisiert und sinkt sogar leicht. Die schlechte Nachricht: Zu Todesfällen kommt es zwei, drei Wochen zeitversetzt; ihre Zahl steigt daher noch stark stark.

dieSubstanz.at hat versucht, diese Entwicklungen in einer Grafik darzustellen. Dazu sind siebentägige Mittelwerte herangezogen und indexiert worden. Am 1. Oktober geht es generell mit „1“ los. Bei den Neuinfektionen ist es zu den bekannten Zuwächsen gekommen, bis 13. November haben sie sich verzehnfacht.

Wichtig wäre nun zu wissen, wie viele schwere Erkrankungen sich aus den bestätigten Infektionen ergeben haben. Das lässt sich auf Basis der veröffentlichten Daten von Gesundheitsministerium und AGES jedoch nicht sagen. Sie weisen jeden Tag nur aus, wie viele Hospitalisierungen und davon wiederum Patienten auf einer Intensivstation gemeldet worden sind. Wie schon mehrfach erwähnt, kann das furchtbar viel heißen: Zehn gestern und elf heute, kann bedeuten, dass zehn entlassen und elf dazugekommen sind; genausogut aber auch, dass die zehn geblieben sind ein Patient dazugekommen ist. Insofern ist der tägliche Anstieg bei den Intensivpatienten mit größter Vorsicht zu genießen; er ist zuletzt – mit leicht sinkender Tendenz – sieben Mal höher gewesen als Anfang Oktober.

Im schlimmsten Fall endet eine Infektion nach einiger Zeit mit dem Tod. Was das betrifft, müsste man die Angaben hier nicht indexieren. Am 1. Oktober gab es im Mittel wirklich einen Todesfall. Ab Mitte Oktober ist die Zahl immer stärker gestiegen; am 16. Oktober handelte es sich um 60 pro Tag.

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