CoV-Krise

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ZAHLEN ZUM TAG. In den Spitälern spitzt sich die Lage wieder zu: Es gibt nicht nur viele Patienten, sondern auch viele Personalausfälle.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist so hoch wie noch nie, die der Spitalspatienten mit positivem Testergebnis steigt seit ziemlich genau zwei Monaten. Am 15. März betrug sie österreichweit bereits 2987. Das ist Angaben des Gesundheitsministeriums zu entnehmen. Laut Prognosekonsortium könnte sie eine Woche darauf rund 3400 betragen. Damit wäre sie nicht mehr weit entfernt vom Höhepunkt im vergangenen Herbst (3458).

Damals gab es zwar drei Mal mehr Intensivpatienten als heute (219), folgendes Problem war aber noch nicht so groß: Mit den vielen Infektionen gehen auch viele Personalausfälle einher. Berichte, wonach aus diesem Grund Betten geschlossen und Operationen verschoben werden müssen, häufen sich.

Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Es besteht nur Hoffnung, dass bald Sättigungs- und am besten auch saisonale Effekte spürbar werden. Dass einerseits, vereinfacht ausgedrückt, das Virus kaum noch jemanden findet, um sich weiter ausbreiten zu können; und dass sich die Lage andererseits mit der wärmeren Jahreszeit beruhigt.

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