Boomender Westen

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ZAHLEN ZUM TAG. Österreich hat mehr als neun Millionen Einwohner. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg ist die Zahl in den vergangenen Jahrzehnten mit Abstand am stärksten gestiegen.

Österreich wächst und wächst. Im ersten Quartal dieses Jahres hat die Bevölkerungszahl laut Statistik Austria von 8.979.894 auf 9.027.999 zugenommen. Damit handelt es sich um mehr als neun Millionen. Das Wachstum fällt nach Bundesländern jedoch höchst unterschiedlich aus. Am stärksten ist es in den vergangenen Jahrzehnten im Westen ausgefallen.

1952 hatte Vorarlberg gerade einmal 195.108 Einwohner. Heuer handelte es sich Anfang Jänner um 401.607, also mehr als doppelt so viele (plus 106 Prozent). In Tirol ist die Zahl um 79, in Salzburg um 73 Prozent gestiegen (auf rund 764.000 bzw. 563.000).

In allen anderen Ländern fiel das Wachstum über den gesamten Zeitraum hinweg vergleichsweise bescheiden aus. Die Bandbreite reicht von plus acht Prozent im Burgenland bis plus 36 Prozent in Oberösterreich.

In der Ostregion, also in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland, gab es in den ersten Jahrzehnten sogar einen Rückgang. In der Bundeshauptstadt lebten 1952 1,6 Millionen Einwohner, 1992 waren es um fast 100.000 weniger. Mehr als 1952 waren es erst in den 2000ern wieder. Seither geht die Kurve jedoch sehr steil nach oben: Zu Jahresbeginn 2022 lag die Einwohnerzahl bei 1,9 Millionen.

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