Sozialausgaben: „Zuwanderung“ bei weitem nicht größtes Problem

ZAHLEN ZUM TAG. Aufwendungen für Mindestsicherung und Flüchtlingshilfe haben sich 2017 kaum verändert und machen insgesamt nur einen Bruchteil aus. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Aufwendungen für Mindestsicherung und Flüchtlingshilfe haben sich 2017 kaum verändert und machen insgesamt nur einen Bruchteil aus.

Auch wenn „Zuwanderung ins Sozialsystem“ als vorrangiges Problem auf der politischen Agenda steht: Es ist nicht vernachlässigbar, aber nicht die größte Herausforderung; und zwar bei weitem nicht. Das unterstreichen die aktuellen Werte zu den Sozialausgaben, die die Statistik Austria soeben veröffentlicht hat.

2017 haben die gesamten Sozialausgaben bereits 106,31 Milliarden Euro ausgemacht. Das waren um 2,2 Prozent mehr als im Jahr davor. Drei Viertel der Ausgaben entfallen auf die beiden Bereiche, die auch die größten Zuwachsraten aufweisen: „Alter“, also insbesondere Pensionen, mit 46,95 Milliarden Euro (plus 2,7 Prozent) und Gesundheit mit 27,74 Milliarden Euro (plus 4,4 Prozent).

Unter dem Stichwort „Soziale Ausgrenzung“ zusammengefasst geführt werden „Mindestsicherung sowie Flüchtlingshilfe der Länder und Gemeinden“: Sie sind im vergangenen Jahr von 1,92 auf 1,98 Milliarden Euro gestiegen. Ebenfalls angeführt ist darunter „Flüchtlings- und Asylbetreuung durch den Bund“; hier gab es einen Rückgang von 0,37 auf 0,30 Milliarden Euro.

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