UNHCR-Beitrag Österreichs: 0,059 Prozent

ZAHLEN ZUM TAG. Das Flüchtlingshochkommissariat ist die wichtigste Hilfsorganisation im Nahen Osten. Die Unterstützung, die ihr gewährt wird, ist bisweilen beschämend gering. 

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ZAHLEN ZUM TAG. Das Flüchtlingshochkommissariat ist die wichtigste Hilfsorganisation im Nahen Osten. Die Unterstützung, die ihr gewährt wird, ist bisweilen beschämend gering. 

Das UN-Flüchtlingshochkommissariat lebt von Spenden, die vor allem Staaten gewähren. Im vergangenen Jahr sind bis 18. September etwas mehr als zweieinhalb Milliarden US-Dollar zusammengekommen (2,65 Milliarden US-Dollar). Fast die Hälfte davon kam von den USA, jeweils etwa ein Zehntel steuerten Großbritannien und Japan bei. Zu den Großspendern zählen traditionell auch skandinavische Staaten: Schweden (106 Millionen US-Dollar), Norwegen (78 Millionen) und Dänemark (71 Millionen).

UNHCR wird auch durch Österreich unterstützt. Allerdings nur in einem sehr bescheidenden Ausmaß. Im vergangenen Jahr waren es bis Mitte September gerade einmal eineinhalb Millionen Dollar. Und 2014 übers Gesamtjahr gerechnet auch nur 2,8 Millionen. 2015 machte der rot-weiß-rote Beitrag zum Gesamtvolumen, das der Organisation zur Verfügung stand, damit exakt 0,059 Prozent aus. Was insofern bemerkenswert ist, als die Helfer vor allem auch syrische Flüchtlinge betreuen – und Wien ja wünscht, dass sie sich nicht auf den Weg nach Europa machen.

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