Asylwerber: Anteil unbegleiteter Kinder verdoppelt

ZAHLEN ZUM TAG. Grundsätzlich ist die Zahl der Flüchtlinge, die nach Österreich kommen, ja eingebrochen. Anders schaut es jedoch bei Minderjährigen aus.

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ZAHLEN ZUM TAG. Grundsätzlich ist die Zahl der Flüchtlinge, die nach Österreich kommen, ja eingebrochen. Anders schaut es jedoch bei Minderjährigen aus.

Während die Bundesregierung an einer Notstandsverordnung arbeitet, geht die Zahl der Flüchtlinge, die nach Österreich kommen, weiter zurück: Verzeichnete das Innenministerium im Jänner noch 5944 Asylanträge, so waren es im Juli nur noch halb so viele; 3074 nämlich. Bemerkenswert ist jedoch, dass es in der Statistik einen Ausreißer gibt: Die Zahl der unbegleiteten Minderjährigen, die es über die Grenzen ins Land geschafft haben, ist anhaltend hoch geblieben; nach 450 im Jänner belief sie sich im Juli auf 413. Zwischendurch war sie mit 605 im Mai sogar noch deutlich höher. Und das bedeutet, dass der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die besonders geschützt und intensiver betreut werden, gestiegen ist – von 7,6 Prozent zu Jahresbeginn auf 13,4 Prozent zuletzt.

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