Landwirtschaftsministerium: Seit 2011 vier Millionen für Websites

BERICHT. Auch nach Rechnungshofrüge bleiben die Aufwendungen hoch, wie eine Anfragebeantwortung zeigt. 

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BERICHT. Auch nach Rechnungshofrüge bleiben die Aufwendungen hoch, wie eine Anfragebeantwortung zeigt.

Um 4,39 Millionen Euro hatte das Landwirtschaftsministerium unter dem damaligen Ressortchef Nikolaus Berlakovich (ÖVP) einst die Land-, forst- und wasserwirtschaftliche Rechenzentrum GmbH (LFRZ GmbH) mit einer Erneuerung der Webauftritte des Hauses beauftragt. Der Rechnungshof kritisierte dies. Wie eine Anfragebeantwortung des nunmehrigen Ministers Andrä Rupprechter (ÖVP) an den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Hermann Brückl zeigt, sind die Aufwendungen bis heute stattlich geblieben.

Seit 2011 hat das Landwirtschaftsministerium in Betrieb und Wartung diverser Websites 3,9 Millionen Euro investiert – wobei die Bandbreite von 487.350,78 Euro im vergangenen Jahr über 832.448,73 2014 bis 1,2 Millionen Euro 2013 reicht. Rupprechter betont, dass damit die Kosten sämtlicher Websites abgedeckt seien, die sein Ressort „und das Familienministerium betreiben“. Dazu zählten www.klimaaktiv.at, www.generationblue.at, www.laerminfo.at und www.unternehmen-fuer-familien.at. „Weiters inkludiert sind Mikroseiten für Newsletter, ein Statistiktool und das Intranet des BMLFUW, das allen Dienststellen des Ressorts zur Verfügung steht“, so Rupprechter.

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