Später in Pension

-

ZAHLEN ZUM TAG. Bei unselbstständig beschäftigten Frauen ist das tatsächliche Antrittsalter im vergangenen Jahr um ein halbes Jahr gestiegen.

Seit 2024 wird das gesetzliche Pensionsalter von Frauen an jenes der Männer angepasst. Derzeit beträgt es 61,5. In sieben Jahren wird das Ziel (65) erreicht sein. Die Anpassung macht sich in der Entwicklung des tatsächlichen Pensionsantrittsalters bemerkbar. Wie Daten der PVA zu entnehmen ist, ist es bei unselbstständig beschäftigten Frauen im vergangenen Jahr um ein halbes Jahr gestiegen – nämlich von 60,2 auf 60,7.

Bei den Pensionszugängen ist es bei Frauen umgekehrt zu einem Einbruch gekommen. Hatte es sich 2023, also vor Beginn der Anpassung, noch um rund 55.500 gehandelt, waren es im vergangenen Jahr nur noch 34.405.

Die Zahl der beschäftigten Frauen ist gestiegen. Aber auch die der Arbeitslosen. Im Dezember handelte es sich um etwas mehr als 6000. Die Quote in der Altersgruppe der 60- bis 64-jährigen belief sich damit auf 7,1 Prozent – nach 2,7 Prozent im Dezember 2023. Bei Frauen insgesamt betrug sie zuletzt 7,2 Prozent.

Bei unselbstständig beschäftigten Männern hat sich das Pensionsantrittsalter 2025 kaum verändert. Österreichweit ist es nur um 0,1 Jahre auf 62,4 Jahre gestiegen. Auch die Pensionszugänge haben weiter – auf rund 48.000 – zugenommen.

dieSubstanz.at ist ausschließlich mit Ihrer Unterstützung möglich. Unterstützen Sie dieSubstanz.at gerade jetzt >

dieSubstanz.at – als Newsletter, regelmäßig, gratis

* erforderliche Angabe


Könnte Sie auch interessieren

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner