Psyche ist das Problem

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ZAHLEN ZUM TAG. Die relativ meisten Zugänge zur Invaliditätspension erfolgen aufgrund von psychiatrischen Erkrankungen.

Zu jeder Debatte über das Pensionsalter gehört der Hinweis, dass es Menschen gibt, die mit, sagen wir 60, fertig sind und nicht mehr können. Ein Bericht des Sozialministeriums liefert nun Hinweise, warum das so ist.

Ausgewertet worden sind Zugänge zur Invaliditätspension und dem vorgelagerten Rehabilitationsgeld im Jahr 2024. Zur Erklärung: Wenn, dann wird zunächst eher ein Rehabilitationsgeld zugesprochen. Ziel ist es, dass Bezieherinnen und Bezieher letztlich auf den Arbeitsmarkt zurückkehren. Fast jeder zweite Zugang zu diesem Geld erfolgt aufgrund von psychiatrischen Erkrankungen: Bei Männern handelt es sich um 43, bei Frauen um 50 Prozent. Erkrankungen wie jene des Skelett-Muskel-Systems oder des Bindegewebes (14, 15 Prozent) spielen eine untergeordnete Rolle.

Psychiatrische Erkrankungen sind letztlich auch bei den Zugängen zur Invaliditätspension am relativ häufigsten. Mit 3743 Fällen lag der Anteil laut dem Bericht des Sozialministeriums im Jahr 2024 bei immerhin 30 Prozent.

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