ZAHLEN ZUM TAG. „Pro Kopf“ gibt es in mehreren Bundesländern eine extreme Dynamik.
Nicht nur der Bund macht Defizite und hat damit steigende Schulden, sondern auch Länder und Gemeinden inklusive ausgelagerter Bereiche (z.B. Krankenhausbetriebsgesellschaften). Österreichweit hat der Stand auf dieser Ebene „pro Kopf“ von 2015 bis 2025 um die Hälfte auf 6324 Euro zugenommen. Es gibt jedoch extreme Unterschiede nach Bundesländern.
In Tirol hat sich der Schuldenstand verdreifacht, in Vorarlberg verzweieinhalbfacht und in Wien verdoppelt. Glück für erstere: Er ist damit noch immer unterdurchschnittlich geblieben. Um drei Viertel gestiegen ist er im Übrigen im Burgenland und in der Steiermark. Kaum verändert hat er sich dagegen in Oberösterreich.
Am niedrigsten ist die Pro-Kopf-Verschuldung noch in Tirol mit 3290 Euro vor Oberösterreich mit 3339 Euro, am höchsten neuerdings nicht mehr in Kärnten (8209 Euro), sondern in der Steiermark, wo sie 8620 Euro beträgt. Weit überdurchschnittlich ist sie im Übrigen im Burgenland (7790 Euro), in Niederösterreich (7518 Euro) und in Wien (7390 Euro).
