UNHCR: Österreich zahlt mehr

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ZAHLEN ZUM TAG. Pro Kopf sind die Beiträge zur Flüchtlingshilfe aber noch immer halb so hoch wie die Deutschlands.

Nachdem das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge EU-Länder dazu aufgefordert hatte, erklärten sich 15 bereit, Menschen aus Afghanistan aufzunehmen. Und zwar ingesamt 40.000. Auf Deutschland sollen 25.000 entfallen. Österreich ist nicht dabei. Die türkis-grüne Regierung betont, stattdessen auf Hilfe vor Ort zu setzen. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist das Hochkommissariat (UNHCR) zu unterstützen.

Zumindest diesbezüglich hat sich etwas bewegt. Österreich zahlt nicht mehr gar so wenig wie in der Vergangenheit. 2017 überwies es 9,4 Millionen Euro, 2018 und 2019 gar nur 3,6 und knapp vier Millionen Euro. In diese Zeit fiel die türkis-blaue Koalition. 2020 flossen 10,1 und heuer bis Anfang Dezember immerhin 26,5 Millionen Euro.

Ist das viel? Das ist eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Oder auch nicht: Deutschland überweist regelmäßig mehr. 2021 handelte es sich bereits um 474 Millionen Euro. Pro Bürger sind das 5,70 Euro. Bei Österreich sind mit 2,95 Euro etwa halb so viel.

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