Womit Kurz zufrieden sein kann

BERICHT. Arbeit der neuen Regierung kommt in Niederösterreich gut an: Ganz besonders in der ÖVP-Wählerschaft.

Über den Einfluss der Bundespolitik auf das Ergebnis der niederösterreichischen Landtagswahl Ende Jänner kann man streiten. Also lassen wir es. Was man sagen kann, ist dies: Summa summarum ist Schwarz-Blau in Niederösterreich gut angekommen. Das zeigt ein Detailergebnis der SORA-Wahltagsbefragung zum 28. Jänner.

"Sind Sie mit der bisherigen Arbeit der neuen Bundesregierung unter Kanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache sehr, ziemlich, wenig oder gar nicht zufrieden?", lautete die Fragestellung: 53 Prozent antworteten mit "sehr" oder "ziemlich zufrieden", nur 37 Prozent mit "weniger" oder "gar nicht zufrieden". Alle anderen gaben keine Einschätzung ab ("Weiß nicht" oder "Keine Angabe").

Bemerkenswert sind die Unterschiede nach Parteipräferenz: Von den ÖVP-Wählern äußerten sich 83 Prozent "sehr" oder "ziemlich zufrieden" und nur neun Prozent "weniger" oder "gar nicht zufrieden". Zur Erleichterung von Vizekanzler Heinz-Christian Strache werden wohl auch die Antworten der FPÖ-Wähler sein; dort sind die Verhältnisse ähnlich (81 Prozent zu elf Prozent). Was man dabei jedoch nicht vergessen darf, ist dies: Die FPÖ konnte bei der Landtagswahl einen geringeren Teil ihrer Anhänger mobilisieren als dies etwa der ÖVP gelungen ist; und ausschließlich ihre Antworten sind ausschlaggebend.

Umgekehrt ist die Stimmungslage bei den SPÖ-Wählern bei dieser Landtagswahl: Nur fünf Prozent zeigten sich „sehr“ oder „ziemlich zufrieden“ mit der Regierungsarbeit, 88 Prozent „weniger“ oder „gar nicht zufrieden“. Das wird eher im Sinne von Christian Kern in dessen Funktion als Oppositionspolitiker auf Bundesebene sein. Für NEOS- und Grünen-Wähler liegen keine Ergebnisse vor.

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Artikel Schlagwörter : ÖVP, FPÖ, SPÖ
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