Türkei: Nach wie vor gefragte Handelspartnerin

ZAHLEN ZUM TAG. Ein- und Ausfuhren haben sich laut Wirtschaftskammer in nur sechs Jahren beinahe verdoppelt.

Auf politischer Ebene sind die Beziehungen zwischen Österreich und der Türkei frostig geworden. Anders schaut es auf der wirtschaftlichen Ebene aus: Nach dem missglücktem Putschversuch sei die Lage in der Türkei „wieder ruhig und das Geschäftsleben nimmt seinen gewohnten Lauf“, berichtet Georg Karabaczek, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Istanbul.

Das eurasische Land zählt zu den 20 wichtigsten Handelspartnern der Alpenrepublik. Die Einfuhren von dort beliefen sich im vergangenen Jahr auf 1,46, die Ausfuhren dorthin auf 1,40 Milliarden Euro. Bemerkenswert: Beides entspricht beinahe einer Verdoppelung gegenüber 2009.

Österreich spielt in der Türkei laut WKO eine führende Rolle: Nach den USA und den Niederlanden sei es der drittgrößte Auslandsinvestor im Land.

Artikel Schlagwörter : Wirtschaft
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