Gebührenerhöhungen als Preistreiber

ZAHLEN ZUM TAG. Teuerung war im vergangenen Jahr zu einem Viertel auf Bund, Länder und Gemeinden zurückzuführen.

0,9 Prozent hat die Inflationsrate im vergangenen Jahr betragen. Zu den Bereichen, die deutlich drüber lagen, zählen „Tarife und Gebühren“; die Preise, die ganz oder teilweise durch Bund, Länder und Gemeinden festgelegt werden, stiegen laut „Statistik Austria“ um zweieinhalb Prozent.

Seit dem Jahr 2010 sind die Gebühren durchschnittlich um ein Achtel angehoben worden. Besonders stark war die Zunahme 2014 mit 2,9 Prozent. Ausschlaggebend dafür war vor allem die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer im März. Sie wirkte sich bis Anfang 2015 preistreibend aus.

Mit 0,21 Prozentpunkten trugen die Gebührenerhöhungen zu einem Viertel zur Inflationsprate des vergangenen Jahres (0,9 Prozent) bei.

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